In Dannenfels am Donnersberg erstrahlt ein Pfälzer Denkmal wieder in neuem Glanz. Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen. 

2013 hatten die Dannenfelser vom Revierförster Martin Teuber den Hinweis erhalten, dass am Adlerbogen dringend etwas gemacht werden muss.

Hermann Braun, Ur-Dannenfelser, übernahm von Ortsbürgermeister Ernst-Ludwig Huy das Projekt „Sanierung des Adlerbogens“. Durch einen Bericht im Radio kam Wilfried Gabelmann, früher bei den Pfalzwerken zuständig für die Reparaturen von Hochspannungsmasten, zur Unterstützung hinzu.

Nach Einholung der Angebote ging es am 22.April 2015 endlich los. In einem ersten Schritt wurden nach Absprache mit Förster Martin Teuber, Bäume und Gestrüpp entfernt und das Denkmal mit einem Stahlseil gesichert.

Herr Gabelmann entrostete den gusseisernen Adler in luftiger Höhe direkt auf dem Bogen, und trug mehrere Schichten Korrosionsschutz auf. Später wurde der Adler dann zweimal vergoldet.

Herr Gabelmann und Herr Braun bauten eine 10m lange Gerüstbrücke von der Gerüstbau-Firma Beilmann aus Katzenbach ein, um dann mit der Otterbacher Firma Simgen, Herren Sokol, Carra und Gabelmann ans Werk zu gehen. Mit Nagelpistole und Hochdruckreiniger entrosteten sie den ganzen Bogen. Dabei ist aufgefallen, dass die Fundamente in einem sehr schlechten Zustand waren.

Mit ehrenamtlichen Helfern (Herren Wilfried Gabelmann, Hermann Braun, dessen Bruder Rolf Braun, Gerhard Zahn und Holger Ruppert) wurde eine Seilbahn gebaut, um, mit Beton gefüllte Eimer zum Bogen zu transportieren.

Nach einigen Vorarbeiten, wie z.B dem Abkleben der Felsen mit Folie, wurde dann auch der Bogen und die Fundamente 3 mal beschichtet. Die Farbe war eine Spende der Pfalzwerke.

Auf der Suche nach einem Bildhauer und nach der Einholung mehrerer Angebote, konnten die Helfer Ricardo Villacis, einen Künstler aus Ecuador, für das Projekt begeistern. Die beiden Figuren, Reichskanzler Bismarck und Generalfeldmarschall Graf Molkte wird er direkt vor Ort in Dannenfels aus einem Eichenstamm schnitzen, sobald er im April aus Ecuador zurück ist.

Bei einer Anfrage, die Figuren gießen zu lassen und die Kosten zu ermitteln, erklärte uns Johannes Heger, Chef der Hegergusswerke in Enkenbach-Alsenborn, dass er die kompletten Kosten der Gussfiguren übernehme.

Der Adlerbogen – eine überwältigende Erfolgsgeschichte - so viele ehrenamtliche Helfer, Geldspenden (eine Summe von 8.000,-€), das kostenlose Gießen der gusseisernen Figuren durch Johannes Heger und vieles mehr.

Autor: Hermann Braun

Hotels und Unterkünfte in Dannenfels

Hotel-Restaurant „Bastenhaus“
Bastenhaus 1

Tel.: 06357/975900
Fax: 06357/97590300

Internet: www.bastenhaus.de
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Landhotel „Berg“
Oberstrasse 11

Tel.: 06357/97350
Fax: 06357/973553

Internet: www.hotel-berg-pfalz.de
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Hotel „Kastanienhof“
Kastanienhof / Blockhaus
Donnersberger Strasse 7

Tel.: 06357/9890730
Fax.: 06357/989073105

Internet: www.kastanienhof.com
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Unterkünfte finden Sie unter www.donnersberg-touristik.de
oder
Tel.: 06352/1712
Fax.: 06352/710262
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten:
Vormittags: Montags bis Freitags 09.00 - 12.30 Uhr
Nachmittags: Montags bis Mittwochs 14.00 - 17.00 Uhr
Donnerstags: 14.00 - 18.00 Uhr
Freitags 14.00 - 17.00 Uhr
Samstags: telefonisch von 09.30 bis 11.30 Uhr unter Tel. 06352/1712

Der Kurpark bietet dem Kurgast und Besucher sinnliche Erfahrungen. Das Konzept des Parkes kann bereits im Eingangsbereich plastisch erlebt werden, denn hier symbolisieren fünf Skulpturen aus Stahl und Stein die menschlichen Sinne. Die Figuren wurden im Rahmen eines Bildhauersymposium speziell für den Park der Sinne geschaffen.
 

  • Skulptur 1: Das Riechen (Sandstein, Künstlerin Uta Schade)
  • Skulptur 2: Das Schmecken (Sandstein, Künstler Wolf Müninghoff)
  • Skulptur 3: Das Sehen (Sandstein, Künstler Wolfgang Seipenbusch)
  • Skulptur 4: Das Fühlen (Sandstein & Metall, Künstler Motz Tietze)
  • Skulptur 5: Das Hören (Metall, Künstler Uli Lamb)

Der Kurpark mit all seinen Anlagen, wie Barfusspfad, Kneippbecken, Klimapavillon, Skulpturen usw. lädt den Kurgast/Besucher zum Verweilen ein. Hier kann der Gast ausruhen, abschalten und die Alltagshektik vergessen.

Der Park der Sinne hat aber auch allen Sinnen etwas zu bieten: Das Auge kann schöne Dinge sehen, wie z. B. die Wirkung der Buntglasüberdachung des Klimapavillons, das Farbenspiel des Wasserprismas und die Schönheiten des Parks und der Landschaft insgesamt.

Das Ohr nimmt die besondere Wirkung des Summsteins wahr, es hört die Windspiele und ganz nebenbei den Gesang der Vögel. Auf der Duftstrecke am Kräuterbeet entfalten die verschiedenen Pflanzen ihr ganz spezielles Aroma. Das Fühlen kann auf dem Barfusspfad auf die vielfältigste Weise erlebt werden. Schmecken kann man die Gewürzkräuter im Kräuterbeet.

Nach dem Skulpturenweg beginnt der Barfußpfad, der den Kurgast einlädt über verschiedene, thematisch gegliederte Bereiche und unterschiedliche Wegebeläge die Fußreflexzonen anzuregen.

Der Weg führt vorbei an Sinneserfahrungsfeldern wie Summstein, Drei-Zeiten-Pendel und Farbprisma. Ferner werden Balancierstrecken zur Übung des Gleichgewichtes angeboten. Der grüne Kalender der Jahreszeitenpergola ordnet jedem Monat eine typische Pflanze zu. Der Rundweg endet am Heilkräuterbeet im zentralen Bereich. Dort kann der Kurgast im Kneipptretbecken, das auch Bestandteil von regionalen und überregionalen Kneipp-Wanderwegen ist, seine nun gut durchbluteten Füße wieder abkühlen und sich zur Entspannung unter dem Farbpavillon zur Ruhe begeben. Das farbige Licht wirkt je nach Farbwahl anregend oder entspannend.

Der Kurpark liegt am nördlichen Ortsrand in der Nähe des Abenteuerspielplatzes, dem Schulzentrum mit Turnhalle und Kindergarten sowie dem Startpunkt des Waldaktionspfades. Der Park ist ganzjährig geöffnet und kostenfrei zu besuchen.

Zahlreiche kostenfrei Parkplätze sind ebenfalls vorhanden, bitte beachten Sie das Parkleitsystem.

Der Flyer steht hier zum Download für Sie bereit:

Flyer: Park der Sinne

P1 - Sportplatz

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P2 - Golddelle

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P3 - Raiffeisenstrasse

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P4 - Bennhauser Strasse

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P5 - Neuer Friedhof

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P6 - BASF-Studienhaus

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P7 - Grundschule/Kindergarten

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Haus Linn - 7 Parkplätze, 2 Kurzparkplätze, 1 Behinderten-Parkplatz

{gm8}

Donnersberger Strasse -Omnibusparkplatz

 

Dicke „Keschde“ in Dannenfels ist Rekordbaum 2012

Die dickste Kastanie nördlich der Alpen

Die alte Kastanie von Dannenfels am Donnersberg ist am Internationalen Tag des Baumes am 25. April 2012 zum Rekordbaum, zum „Champion Tree 2012“ gekürt worden. Nach einem Gingko in Dröschkau und einem Urweltmammutbaum in Bad Nenndorf ist die dicke Keschde der dritte Champion Tree in Deutschland.

Dunkel und mächtig steht er da, sein knorriges Haupt in den trüben Aprilhimmel reckend, gestützt von einer kleinen Mauer: Der alte Kastanienbaum in Dannenfels in der Pfalz. Mehr als 450 Jahre hat er auf dem Buckel. Oder besser: auf dem Stamm. Der ist innen hohl und hat mittlerweile einen Umfang von gut neun Metern.

Die "dicke Keschde" von Dannenfels ist die älteste und dickste Kastanie nördlich der Alpen. Wohlgemerkt - der Edelkastanie, Castanea Sativa. Oder eben „Keschde”, wie der Pfälzer sie nennt. Diese hat ihren Ursprung in Kleinasien und wurde von den Römern in die Pfalz gebracht. Im milden Klima gedieh der Baum mit den essbaren Früchten gut. Das war vor etwa 1500 Jahren.

Heute gehört die Edelkastanie zur Südlichen Weinstraße genauso wie Wein und Zwiebelkuchen. Vor allem an den sonnigen Hängen des Haardtrands ist die Edelkastanie zu finden. Von Hauenstein über Annweiler bis nach Neustadt an der Weinstraße führt der Pfälzer Keschde-Wanderweg, auf den Speisekarten stehen Keschdebrieh und Keschdegemies und es regiert die Keschdekönigin.

Für Dannenfels wurde die dicke Keschde zum Wahrzeichen. Die Älteren erinnern sich, wie sie in ihrer Jugend den hohlen Stamm als Treffpunkt nutzten. Heute treffen sich die jungen Leute woanders, aber man feiert Keschdekerb im Herbst und nennt sich selbst „Keschdekepp”. Nur ein Ast schlägt noch aus und trägt Früchte, doch die Dannenfelser wollen ihren Keschdebaam noch lange erhalten.